Agentur Parrot

Vier Spiele – Vier Siege

(mh)

Mit einem Start – Ziel Sieg 76:37 (25:10; 19:8; 14:9; 18:10) gegen den RB Zwickau eV blieben die Rhine River Rhinos auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen. Kurz geschrieben liest es sich wie folgt: „Vier Spiele, vier Siege, vier Viertel gewonnen und schon wieder vier Spieler die zweistellig Punkteten.“ Allen Voran, war es wieder Arinn Young, die mit 19 Punkten, die meisten Treffer für die Rhinos erzielte und schickte ihrer Mom somit herzliche Geburtstagsgrüße über den Stream nach Kanada.

Von Beginn an, zeigten die Wiesbadener, dass sie hell wach und fokussiert sind. Sie wollten dieses Spiel über die Verteidigung in die richtige Richtung lenken. Arinn Young eröffnete den Korbreigen in der ersten Minute und es dauerte drei Minuten und eine Auszeit, bis die Zwickauer ihrerseits die ersten Punkte im Spiel beisteuerten. Das erste Viertel lief für den Gast nicht wirklich gut. Obwohl sie sich gute Möglichkeiten in Korbnähe erarbeiteten, sollte dies für sie ein Tag der verpassen Chancen werden. Mit einer Trefferquote von nur 29 Prozent und zehn erzielten Punkten, mussten sie schon das erste Viertel gegen die Rhinos mit 15 Punkten Differenz abgeben. Das 25:10, das auf der Anzeigetafel im Rhinos Dome stand, war schon der erste Nackenschlag, den die Zwickauer verarbeiten mussten.

Doch dafür ließen ihnen die Dickhäuter keine Zeit. Im zweiten Viertel legten die Rhinos in der Verteidigung noch einmal zu und hielten die Schumann-Städter auf lediglich acht Zählern, so dass es mit einem 44:18 Halbzeitstand in die Pause ging.

Nach der Pause, sollte es noch schwieriger für den RB Zwickau werden. Zwar erzielten die Rhinos im dritten Viertel selber nur 14 Zähler, doch kam Zwickau wiederum nur auf magere neun Punkte und die Trefferquote rutschte gar auf 27 Prozent herunter. Dass dritte Viertel dürfte offensiv auch Spielertrainer Michale Paye nicht wirklich zufrieden gestellt haben, hat doch seine Mannschaft einige einfache Punkte „fahrlässig“ liegen lassen. Doch die geringere Punkteausbeute kompensierten sie mit einer Rhinos-starken Verteidigung und bauten ihren Vorsprung weiterhin aus. Nach dreißig gespielten Minuten hieß es Rhinos 58, Zwickau 27.

Im letzten Viertel wichen die Rhinos keinen Millimeter von ihrer Spielstrategie ab. Zusehens nervöse Zwickauer agierten mit Verzweiflungswürfen, doch die Verteidigung der Rhinos stand wie ein Fels in der Brandung. Offensiv legten die Dickhäuter noch einmal zu und gewannen auch die letzten zehn Minuten mit 18:10, somit auch das Spiel mit einer Korbdifferenz von 39 Punkten zum 76:37 Endstand für die Rhine River Rhinos.

Zwickaus Trainer Marco Förster war nach dem Spiel ziemlich angeschlagen. „Wir haben in der Verteidigung keinen Zugriff bekommen und konnten nicht das umsetzen, was wir uns für dieses Spiel vorgenommen haben.“ Resümierte er nach diesen für ihn und seine Mannschaft ernüchternden Auftritt im Rhinos Dome.

Nico Dreimüller sagte nach dem Spiel: „Es war unser Ziel, über die Verteidigung dieses Spiel siegreich zu gestalten. Auch wenn wir in der Rotation, auf Grund eines dezimierten Kaders (Krankheits-ausfälle), stark eingeschränkt waren, so konnten wir unseren Spielplan dennoch gut umsetzten.“

Das nächste Spiel bestreiten die Rhine River Rhinos am Samstag, den 04.11.2023 um 18:00 Uhr gegen den Ligaprimus Thuringia Bulls im „Bullenstall“ von Elxleben.

Für die Rhine River Rhinos punkteten: #5 Paye (8P), #6 Palmer, #10 Kamali (16P), #11 Paul Nikolaus, #12 Even (16P), #16 Nicola Damiano, #17 Nico Dreimüller (17P), #24 Arinn Young (19P).

(Photo Credit: Ana Sasse – #6 James Palmer, der Britische Nationalspieler ist seit über acht Spielzeiten eine feste Größe bei den Rhinos)