Rhine River Rhinos vs. Doneck Dolphins Trier

Rhine River Rhinos 51 - 83 Doneck Dolphins Trier
13 Okt 2018 - 17:00

Die Rhine River Rhinos Wiesbaden mussten sich am 3. Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga in der heimischen Sporthalle Klarenthal den DONECK Dolphins aus Trier mit 51:83 (12:15, 26:40, 44:58) geschlagen geben. Während die Dickhäuter – wie schon in den Partien zuvor – im ersten (12:15) und dritten Viertel (18:18) zeigten, dass sie mit den Erstliga-Konkurrenten mithalten, mitkämpfen und mitspielen können, haderten die Kurstädter in den entscheidenden Phasen mit ihrem Wurfglück und der notwendigen Konzentration. Für die Hessen war es die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel.

Die Zuschauer im weiten Rund des Rhinos-Dome erlebten in den ersten zehn Minuten der Partie ein Match auf Augenhöhe. Während die Gastgeber den Trierer Dauerbrenner Dirk Passiwan limitierten und bei fünf Punkten hielten, ließen Amacher & Co. den Ball gut durch die eigenen Reihen kreisen. Über eine 6:4-Führung, einem 10:10 nach knapp 8 Minuten, ging es mit einem passablen 3-Punkte-Rückstand (12:15) auf der Anzeigetafel in die erste Viertelpause.

Das ausgeglichene Match setzte sich auch nach der Viertelpause bis zum 16:19 nach knapp zwei gespielten Minuten fort, ehe ein kleiner 6:0-Run der Dolphins (16:25) den Wiesbadener Coach Sven Eckhardt zu einer Auszeit zwang. Eine kurze Unterbrechung, der ausgeglichenen Momente folgten (26:33). Die letzten knapp zweieinhalb Minuten im zweiten Viertel gehörten jedoch den Moselstädtern, die sieben Punkte – davon fünf von Dirk Passiwan – am Stück erzielten und mit einer 14-Punkte-Führung (26:40) zur Kabinenansprache rollten.

Der Pausentee schien den Gästen besonders gut geschmeckt zu haben, starteten sie einen 8:0-Lauf zum 26:48, dem eine 6:0-Run der Rhinos (32:48) folgte. Eine Aufholjagd, die den Spielertrainer der Dolphins zu einer Auszeit veranlassten. In den anschließenden Minuten konnten sich der letztjährige DRS-Pokal Final-Four-Teilnehmer von der Mosel weiter absetzen (39:58), ehe Kapitän Amacher – mit der Pausensirene sowie kurz zuvor ein emotionaler André Hopp mit einem Drei-Punkte-Spiel – zum Viertelende auf 44:58 verkürzten.

Das in den letzten Sekunden des dritten Viertels erzeugte Rhinos-Momentum verpuffte nach Wiederanpfiff. Erneut war es Tausendsassa Passiwan, der seine Farben unermüdlich antrieb, einen 8:0-Lauf zündete (44:66) und auch im letzten Viertel (7:25) nichts mehr Anbrennen ließ. Während die Equipe aus der ältesten Stadt Deutschlands am Ende der Partie auf eine 57%-ige Trefferquote kam, konnten die Rhinozerosse lediglich 37% ihrer Würfe aus dem Feld verwerten.

Statements:

Trainer Sven Eckhardt: „Ich bin ein bisschen enttäuscht über die Deutlichkeit des Ergebnisses. Die Mannschaft hat im ersten und dritten Viertel gezeigt, dass sie mitspielen kann. Wir haben unser Spiel nicht zu Ende gespielt und nicht konsequent gearbeitet, wie wir uns das vorgenommen hatten. Das letzte Viertel war dann schon ein Stück weit brutal, da wir uns im dritten Viertel den Rückstand von 24 auf 13 Punkte reduziert haben. Wir haben den Ball nicht laufen lassen, haben uns nicht bewegt und letztlich war es auch eine Kopfsache.“

Phillip Schorp: „Es ist schade, wenn man vor eigenem Publikum verliert. Trier ist auch ein Team, dass wir durchaus auch schlagen können. Dass wir dann mit 32 Punkten Differenz verlieren, ist schon hart.“

Statistik

Viertelergebnisse: 12:15 | 14:25 | 18:18 | 7:25

Scorer: Hopp (17), Amacher (14), Güntner (9), Mohnen (6), Malsy (5), Schorp, Spitz, Mayer